Donnerstag, 8. Januar 2026

Ein neues (Strick)Jahr beginnt

Man nutzt ja alle Möglichkeiten,  die sich bieten. ☺️
Für mich gab es diese kleine Geschichte, als ich nach einem einfachen Muster für eine Stulpe fragte:

Ich, die Masche

Ich entstand in einem Moment, in dem die Hand kurz innehielt.
Der Faden war warm, die Nadel glatt, aber der Gedanke woanders.
Ein winziger Augenblick nur – und schon war ich da.
Ich wusste sofort:
Ich bin nicht wie die anderen.
Links von mir lagen ordentliche Maschen, geschniegelt und brav.
Rechts von mir strafften sie sich, als wollten sie sagen: Reiß dich zusammen.
Aber ich blieb, wie ich war – ein kleines Zögern im Zopf.
Ich fürchtete mich.
Oft verschwinden solche wie ich.
Man zieht sie auf, löst sie auf, lässt sie nie alt werden.
Doch diesmal nicht.
Die Hand hielt inne.
Ein leiser Atemzug.
Dann ging es weiter – über mich hinweg, mit mir.
Jetzt liege ich genau dort, wo der Daumen ruht.
Ich werde berührt, jeden Tag.
Und manchmal, wenn die Handstulpe getragen wird,
bin ich der Grund, warum alles ein kleines bisschen besser sitzt.
Ich bin keine perfekte Masche.
Aber ich bin geblieben.

Ich finde sie passend, nachdenklich  ... zum Beginn des neuen Jahres.
Für uns alle wünsche ich ein ruhiges Jahr, in dem Menschen zur Besinnung kommen. Und jeder darf natürlich soviel Frohsinn und Abenteuer hinzufügen, wie er mag.

Das Strickmuster möchte ich euch nicht vorenthalten.
Hier ist es:



Montag, 24. März 2025

Eichhörnchenliebe


 

Jeden Morgen tauchen mehrere Eichhörnchen auf. Es macht immer wieder Spaß sie zu beobachten.

Mittwoch, 12. März 2025

Socken gehen immer, oder?



"Der schiefe Turm von Pisa" 
So heißt das Sockenmuster, welches mich im Moment gar nicht mehr los lässt.  (zu finden auf ravelry bei Barbara Dahnke) 
 
So sind hier gleich mehrere Sockenpaare dieser Art entstanden. Abnehmer gibt es für die Socken immer. 


Montag, 30. September 2024

Zeit für eine neue Nesteldecke

 Wenn die Welt um einen Menschen immer kleiner er wird, braucht es manchmal besondere Dinge.

So habe ich eine neue Nesteldecke genäht, die der alten Dame hoffentlich etwas Freude macht und zu Beschäftigung anregt. 

Beim Nähen habe ich da gar keinen Plan. Zuerst suche ich Materialien mit unterschiedlicher Haptik zusammen, auch Dinge wie Reißverschlüsse, Knöpfe, Taschen, Bänder ... Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. 

Und das ist mein Ergebnis.




Und was soll ich sagen ... es hat Spaß gemacht, sie zu nähen.

Südfrankreich im Spätsommer

Nun ist unsere Urlaubsreise schon wieder Vergangenheit. Unser Sehnsuchtsziel ist Frankreich. In diesem Jahr haben uns liebe Freunde begleitet, denen wir einige tolle Orte zeigen konnten.

Wir waren 14 Tage mit dem Wohnmobil unterwegs und haben etwa 4200 km zurück gelegt. Bis auf den ersten Tag hatten wir tolles Wetter, Temperaturen zwischen 22 und 27 Grad.




Ein paar Momentaufnahmen zeigen, wie schön es war.


Zuerst besuchen wir die Burg Guédelon, die seit 1997 ausschließlich mit mittelalterlichen Mitteln gebaut wird. Wir sind in regelmäßigen Abständen hier, um den Fortschritt zu verfolgen und mit den Baumeistern ins Gespräch zu kommen. Wer in der Nähe ist, sollte hier unbedingt einen Stopp einlegen.

Weiter geht es an die Loire. Hier gibt es unzählige Schlösser. Wir besichtigen das königliche Schloss von Amboise mit Blick auf den Fluss. Anschließend erobern wir den Park vom Schloss Clos Lucé, in dem Leonardo da Vinci seine letzten Lebensjahre verbracht hat. Der Park zeigt viele seiner Erfindungen. 






Wir setzen unsere Route fort an den Atlantik und fahren bis an die Spitze der Insel Oléron und sitzen
am Abend zum Essen gemütlich am Hafen.



Am nächsten Tag radeln wir zum  Leuchtturm von Chassiron und bestaunen die schöne Landschaft auch von oben. Wir radeln vorbei an vielen Weinbergen und wunderschönen 'steinreichen' Stränden.






Nächster Stopp für uns, immernoch am Atlantik,  ist die Düne von Pilat, die höchste Wanderdüne Europas. Nach einem etwas anstrengenden Aufstieg über die schmale Holztreppe bietet sich ein tolles Panorama. Es sind unendlich viele Paragleiter unterwegs.




Und schon sind wir am Mittelmeer. Wir wollen endlich baden gehen und am Strand bei Sète die großen Muscheln bestaunen.

Als erstes fallen mir allerdings die Männer auf, die am Strand Boules spielen ... typisch französisch.




 Und es ist so erholsam bei dem fantastischen Wetter am Strand entlang zu spazieren und auch baden zu gehen. 


Am Pont du Gard bei Avignon machen wir nur einen kurzen Abstecher. 



Letzter großer geplanter Stopp ist die Ardèche. Hier kann man Kanu fahren, baden, wandern ...  oder die natürliche Steinbrücke bewundern. 






Ehe es nach Hause ging, haben wir noch einen letzten Halt in Besançon gemacht, eine kleine Stadt, gelegen am Doubs, die ich 1994 bei einem Studienaufenthalt kennen und lieben gelernt habe.



Von hier aus ging es zügig nach Hause.
Wir kehren zurück mit vielen  tollen Momenten der Erinnerung an verschiedene Orte, verschiedene Menschen. 

Und ich könnte jetzt noch so viel mehr Orte vorstellen. Aber diese mussten es einfach sein. ;-)